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06.06.2005 - 20.11Uhr by jOcKeL
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Bei der Verarbeitung hat Thermaltake im Vergleich zum Sonic Tower leider etwas nachgelassen. Die Kupferbodenplatte ist zwar fast identisch verarbeitet und weißt ein paar kleine längliche Riefen auf, aber die Verarbeitung der Lamellen ist alles andere als zufriedenstellend. Während beim Sonic Tower jede Lamelle den gleichen Abstand zur nächsten hatte, sieht es beim Big Typhoon doch leider etwas anders aus. Verbogene Lamellen können aufgrund des Transports entstehen, aber der Big Typhoon ist durch die Blende und den Lüfter recht gut geschützt, weshalb die Lamellen direkt unter dem Lüfter eigentlich nicht verbogen sein dürften. |
Die kleine Mängelliste ist aber leider noch nicht zu Ende abgearbeitet, denn die Heatpipes sind wie beim Sonic Tower nicht wirklich gleichmäßig gebogen, weshalb der Kühler etwas schief ist - die Kühlleistung dürfte dies aber nicht einschränken. Die Wärme wird beim Big Typhoon über die Kupferbodenplatte effetiv aufgenommen und an die sechs Heatpipes gegeben, die die Wärme dann an die sehr engstehenden Lamellen weiterleiten. |
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Das Konzept von Thermaltake ist eher eine Mischung aus Towerkühler und konventionellem Standardluftverwirbler. Dabei wird genauso wie bei Towerkühler die Wärmeaufnahme und die Wärmeabgabe räumlich getrennt. Durch die schwebenden Aluminiumlamellen und den daraus geringen Platzbedarf um den Sockel dürfte der Big Typhoon kaum Probleme mit der Kompatibilität aufweisen. Theoretisch dürften die Spannungswandler auch einen kühlenden Luftstrom abbekommen, aber gerade bei unserem DFI Board sind diese durch Kondensatoren stark zugebaut und werden auch durch Kühler wie den Thermalright XP120 nicht kühler als bei der Verwendung eines Towerkühlers. |
Da Thermaltake einen Yate Loon D12SL mitliefert und dieser über durchgehende Befestigungsstreben besitzt, wird der Lüfter durch lange Schrauben befestigt, was auch den Einbau von anderen Lüftern solcher Bauart erleichtert. Wie schon erwähnt, handelt es sich beim mitgelieferten Lüfter um einen umgelabelten Yate Loon D12SL. Bei 12V zwar noch hörbar, aber bei 5V besticht dieser dann durch einen absolut nebengeräuschfreien Lauf und lässt alle anderen Lüfter alt aussehen. Durch diese Wahl wird Thermaltake sicherlich eine große Käuferschaft gewinnen. Es wäre schön, wenn Thermaltake auch in Zukunft solchen Wert auf leise Lüfter legen würde. |
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Wie die Bilder zeigen, sind in den Ecken doch Bereiche, in denen sich keine Lamellen befinden und die Luft dort ohne großen Widerstand am Kühler vorbei strömen kann. Bei langsamdrehenden Lüftern kann dies sicherlich zu Problemen führen, da die Lamellen einfach zu eng aneinander stehen und die Luft dort vorbei strömen kann. Die Heatpipes sind allerdings allesamt sauber in die Kupferbodenplatte eingelassen und das dürfte Verluste weitesgehend minimieren. |
Die Entkopplung des Lüfters sollte durch das Aufbohren der Befestigungslöcher ohne Probleme machbar sein, nur sollte man bedenken, dass man lieber die Gummislicks für Veraxlüfter verwendet, wenn man nicht mit dem Dremel an den Lüfter heran möchte, denn die Montage der normalen Gummislicks bei Lüftern mit durchgehender Befestigungsstrebe erweist sich als sehr kompliziert. |
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Review Inhalt:
[1] Einleitung
[2] Thermaltake Big Typhoon (Lieferumfang / Daten)
[3] Thermaltake Big Typhoon (Kühler im Detail)
[4] Thermaltake Big Typhoon (Montage)
[5] Testsystem und Testablauf
[6] Test (Kühlleistung aktiv)
[7] Test (Auswirkung auf andere Komponenten)
[8] Geräuschentwicklung
[9] Fazit und Empfehlungen
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